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Die Social Media Liga: Eintracht Frankfurt ist Social-Media-Meister 2016/17

Die Social Media Liga: Eintracht Frankfurt ist Social-Media-Meister 2016/17

Was für ein spannendes Meisterrennen: Eintracht Frankfurt sichert sich knapp vor Bayern München den Titel in der Social Media Liga, die während der Bundesliga-Saison 2016/17 jeweils am Monatsende vom Ismaninger Institut für Fußballmanagement veröffentlicht wurde. Erstmals überhaupt wurden die offiziellen Facebook-Accounts der 18 Erstligisten unabhängig und mit dem wissenschaftlich fundierten Social Media Index, der die Grundlage des Rankings bildet, über ein ganzes Jahr hinweg bewertet.

Erst im April war es Eintracht Frankfurt gelungen, erstmals die alleinige Spitzenposition zu erklimmen und Konkurrent Bayern München von Platz eins zu verdrängen. Mit einer erneut starken Performance im Monat Mai verteidigten die Hessen ihre Führung und holten sich somit mit einem Gesamtwert von 30,20 Punkten knapp vor den Münchnern (29,95 Punkte) die Social-Media-Meisterschaft. Prof. Dr. Tobias Haupt, Fachbereichsleiter „Digitalisierung im Sport“ des Instituts für Fußballmanagement: „Über die gesamte Saison hinweg zeigten die Frankfurter die konstanteste Performance in den sozialen Medien. So konnten sie in 6 von 9 Monaten den besten Wert der 18 Bundesligisten erzielen. Der Inhalt ihrer Posts aktivierte die Fans der Frankfurter Eintracht regelmäßig und regte so zum Interagieren an. Die Eintracht postete häufig diverse Live-Videos und 360-Grad-Fotos auf ihrer Facebook-Seite, wodurch der Multimedialitätswert nahezu immer die Höchstpunktzahl erreichen konnte. Mit der Einführung der ‚Krombacher Runde’ wurde zudem geschickt aufgezeigt, wie sich Sponsoren in Social-Media-Aktivitäten einbinden lassen und für die Fans zugleich hoher Mehrwert generiert werden kann. Des Weiteren konnte die Eintracht vor kurzem auf Facebook das Durchbrechen zweier Schallmauern in anderen sozialen Netzwerken verkünden: Auf Instagram hat die Eintracht nun mehr als 100.000 Abonnenten und auf YouTube mehr als 15.000 Abonnenten. Der FC Bayern bestach ebenfalls durch eine Performance auf konstant hohem Niveau, jedoch sank gegen Ende der Saison der Interaktionswert sowie die Sponsoreneinbindung, wodurch es nicht ganz zum Titel reichte.“

Über die gesamte Saison hinweg zeigten die Frankfurter die konstanteste Performance in den sozialen Medien. – Prof. Dr. Tobias Haupt, Institut für Fußballmanagement

Dritter wurde Borussia Dortmund mit einem Gesamtwert von 27,75 Punkten. Haupt: „Dank einer starken Rückrunde konnte sich der BVB den dritten Platz vor RB Leipzig sichern. Die Fans wurden durch eine hohe Anzahl an Gewinnspielen regelmäßig aktiviert und so zum Interagieren angeregt. Dortmund konnte außerdem gezielt mehrere verschiedene Sponsoren einbinden, wodurch die hohen Werte in puncto Sponsorenintegration zustande kamen.“

Das Ismaninger Institut für Fußballmanagement veröffentlichte während der Bundesliga-Saison 2016/17 immer jeweils am Monatsende die deutsche Social Media Liga. Erstmals überhaupt wurden dabei die offiziellen Facebook-Accounts der 18 Erstligisten unabhängig und mit dem wissenschaftlich fundiert über ein ganzes Jahr hinweg bewertet. Die Grundlage der Bewertung bildete der unabhängige Social-Media-Index (SMI), der auf dem von Haupt entwickelten „SCHIEMA-Modell des Social Media Marketings“ basiert und den Gesamterfolg einer Facebook-Seite widerspiegelt. Haupt: „Je höher der Index, desto besser funktioniert die Fanpage des Vereins.“ Dieser ergibt sich dabei keinesfalls nur aufgrund der jeweiligen Like-Zahl. „Das greift zu kurz. In die Berechnung des SMI werden deshalb auch die Faktoren Sponsoreneinbindung, Crossmedialität, Posthäufigkeit, Interaktionsrate, sportlicher Erfolg, Multimedialität, Aktivierungsquote und Wachstumsrate miteinbezogen.“

Der maximal zu erreichende SMI-Wert betrug monatlich 5,0.