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Folge 15: IfFM-Inside! Sport1-Chefreporter Thomas Herrmann zu Gast

Folge 15: IfFM-Inside! Sport1-Chefreporter Thomas Herrmann zu Gast

Neben einer spezialisierten Ausbildung ist im Fußballgeschäft vor allem eines wichtig: Leidenschaft!
THOMAS HERRMANN, CHEFREPORTER VON SPORT1 UND REFERENT IM STUDIENGANG FUßBALLMANAGEMENT

Ein weiterer Neuzugang aus der Praxis kommt für den Studiengang Fußballmanagement an Bord: Thomas Herrmann, seines Zeichens Chefreporter bei SPORT1, redet heute mit Felix Seidel vom Institut für Fußballmanagement über Highlights seiner Reporterkarriere, über das Berufsfeld Fußball und das neue Studium Fußballmanagement, welchem er als Referent beiwohnen wird. Thomas Herrmann arbeitete neben Sport1 auch bei Sat1 und ZDF als Sportreporter und ist vor allem als Kommentator bekannt.

Felix Seidel, der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, begann die Gesprächsrunde mit der Frage, ob Herrmann schon einmal vor Studenten gesprochen habe. „Ja, das habe ich bereits – an der TU München habe ich im Rahmen eines Kurses Sportmedien und Kommunikation mit den Teilnehmern Fußballspiele kommentiert – das war sehr spannend“, erläuterte der Chefreporter von Sport1. „Ich will den Studentinnen und Studenten die Leidenschaft mitgeben, die in der Praxis ein Schlüssel zum Erfolg ist. Na klar, eine spezialisierte Ausbildung ist in der Fußballbranche unabdingbar. Aber genauso wichtig sind Eigenschaften wie Herzblut, Leidenschaft und Begeisterung. Des Weiteren braucht es natürlich für bestimmte Ausprägungen dieser Branche auch das nötige Talent, das darf man sie vergessen“.

Wenn ein Referent ein Thema gut vorträgt, kann das genauso spannend sein wie ein Meisterschaftsfinale

Über 2500 Spiele hat Herrmann in seiner Laufbahn bereits kommentiert. Eine echte Hausnummer – einen Favoriten hat er aber trotzdem. Mit leuchtenden Augen erzählt er vom Meisterschaftsfinale aus dem Jahre 2000. „Ich kommentierte damals das Spiel der Bayern gegen Bremen, damals noch im Olympiastadion. Anfangs hatte niemand damit gerechnet, dass das Spiel tatsächlich noch einmal einen Einfluss auf die deutsche Meisterschaft haben wird, denn Leverkusen hätte damals in Unterhaching bereits ein Unentschieden zum Titel gereicht“. Doch es kam ganz anders, wie Herrmann erzählt: „Das Interesse der Berichterstattung lag eigentlich nur auf Unterhaching, da alle die Meisterschaft von Bayer 04 erwarteten. Bayern gewann souverän, Michael Ballack verlor durch sein Eigentor mit Leverkusen – was ein Finale! Keiner im Olympiastadion hatte das für möglich gehalten, alle lagen sich in den Armen. Das war Emotionalität pur“. Diese Emotion will Herrmann auch in die Vorlesung bringen: „Wenn ein Referent ein Thema gut vorträgt, kann das genauso spannend sein wie ein Meisterschaftsfinale“.

Auch auf die Beschaffenheit der Branche gingen Seidel und Herrmann im Gespräch ein. So merkte er an, dass „es im Fußball um wahnsinnig viel Geld geht. Allein deshalb ist eine spezialisierte Ausbildung enorm wichtig. Generell ist dieser Bereich ein einzigartiger. Wir durften unser Hobby zum Beruf machen – es ist zwar ein komplexer, nicht alltäglicher Beruf, jedoch einer, in welchem man sich selbst verwirklichen kann“.

Man merkt schnell, wie emotional Herrmann über diese Inhalte berichtet – dies wird sicherlich im Studiengang ähnlich sein.

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