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Fußball vs. Kommerzialisierung – Traditionsvereine am Abgrund?

Fußball vs. Kommerzialisierung – Traditionsvereine am Abgrund?

Als der Fußball noch Fußball war – ist die Zeit für die Traditionsvereine abgelaufen?

Unter diesem Motto stand die Sendung im Blickpunkt Sport des Bayerischen Fernsehens.
Zu Gast vor Ort waren Thomas Hitzlsperger und Christof Ruf, im Vorbericht hierzu wurde Anselm Küchle vom Institut für Fußballmanagement interviewt.

Der Leiter Aus- und Weiterbildung vom IfFM äußerte sich wie folgt zur Thematik: „Traditionsvereine haben über Jahre häufig Personen in das operative Geschäft integriert, die schon lange dabei sind, oft auch als Spieler schon dabei waren. Insgesamt wäre es aber doch hilfreich, sich auch mit externen Experten aus der Wirtschaft zu verstärken“.

Den Traditionsvereinen falle es immer schwerer, sich im Profifußball zu positionieren. Oft werde auf das Geld von Investoren gesetzt, welche allerdings nicht selten keine echten Experten des Fußballmarktes seien. Ein Problem oder eine Chance? Küchle: „Hier muss man differenzieren. RB Leipzig zum Beispiel hat das Geld seines Investors sinnvoll eingesetzt, es gab einen klaren Plan. Aber man muss schon sagen, dass man ohne ein gewisses Kapital keine Aufstiege mehr realisieren kann“.

Des Weiteren sieht Küchle ein Problem in der Anpassungsfähigkeit der Traditionsvereine: „Alte Dinge in einem Verein aufzubrechen – das ist oft sehr schwer, da sich diese scheinbar bewährt haben. Allerdings ist dies in einer Entwicklung zwingend notwendig“, betont er die Wichtigkeit von Innovationen und Trends im Fußball.

Das ganze Video sehen Sie hier: