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„Wir sind Bühnenarbeiter“

„Wir sind Bühnenarbeiter“

Erstes IfFM-Intensivseminar mit Markus Hörwick zum Thema ‚Erfolgreiche Kommunikation im Fußball’ ein voller Erfolg

 

Die Champions-League-Hymne ertönte, als die Teilnehmer des Intensivseminares des Instituts für Fußballmanagement durch den Spielertunnel auf den Rasen der Allianz Arena marschierten. Seminarleiter Markus Hörwick führte die Teilnehmer nicht nur gekonnt durch die Theorie und Praxis von erfolgreicher Kommunikation im professionellen Fußball, sondern eben auch durch das imposante Stadion des FC Bayern München.

„Bereit sein, von anderen zu lernen“, empfahl der ehemalige Mediendirektor des deutschen Rekordmeisters zu Beginn der anderthalbtägigen Veranstaltung. Und die Bereitschaft war jedem Teilnehmer von der ersten Minute an deutlich anzumerken. Intensiv wurde in der Business-Loge der Thüga AG über aktive Pressearbeit und den Umgang mit Journalisten diskutiert.

Hörwick stellte die Unterschiede der Pressearbeit in Deutschland und im europäischen Ausland heraus und zeigte die Entwicklung der Medienlandschaft auf. „Der Konkurrenzkampf, der Zeitdruck treibt Journalisten zu wirren Situationen und wird unsere Medienlandschaft weiter verändern“, prophezeite er. Hörwick ging ferner auf den Aufbau einer Medienabteilung ein und hinterfragte die Rolle des Medienverantwortlichen in einem Fußballklub. „Wir sind Bühnenarbeiter“, stellte er klar.

Wie richtig Hörwick lag, merkten die Teilnehmer am Folgetag, der im Pressekonferenzraum der Allianz Arena begann. Dort agierten die Teilnehmer als Pressechefs und Cheftrainer eines Bundesligisten, sie mussten vom hohen Podium aus eine schwierige Pressekonferenz leiten. Die weiteren Teilnehmer „spielten“ dabei Journalisten, die vom ehemaligen BILD-Chefreporter Felix Seidel, mittlerweile Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Instituts für Fußballmanagement, gecoacht wurden.

Zum Abschluss verwies Hörwick auf die hohe Qualität und besondere Fähigkeit von Medien- und PR-Akteuren: „Wir sind Kommunikationsleute. Wenn wir nicht miteinander reden, wer dann?“